Mittwoch, 28. Dezember 2011

Video - School in America

Heute nun das fertige Video über die Schule hier drüben.

Hoffe, dass es euch gefällt.

Euer Basti!


Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten – auch ohne Schnee


Merry Christmas! Die letzten Tage bevor Weihnachten waren ziemlich stressig, all die Geschenke mussten eingepackt werden, es wurde fleißig gekocht und gebacken, die Weihnachtsmusik erklang aus dem Radio und viel Heimlichkeit, damit man jah nicht sein Geschenk vor der Bescherung sieht.

Während der Weihnachtszeit sind viele Häuser geschmückt worden. Viele Lichterketten und aufgeblasene Schneemänner waren zu sehen. 

Dann am Heilig Abend, hier Christmas Eve musste ich noch letzte Weihnachtseinkäufe tätigen, dann um 5 pm gab es ein großes Familie Essen. Wir waren bestimmt 20 Leute und es gab Schinken, Truthahn, Mais, Kartoffeln, Desserts uvm. Die Geschenke, wenn auch schon unterm Baum, wurden noch nicht ausgepackt. Wir haben im Erdgeschoss Video Spiele gespielt und Filme geschaut, bis wir dann alle irgendwann müde ins Bett gefallen sind.
Dann am nächsten Morgen, bekamen wir einen Anruf von Dario, dem deutschen Austauschüler von vor 2 Jahren und danach gleich runter zum Geschenke aufmachen, noch vor der Kirche.
Ich habe viele tolle Geschenke bekommen; Anziehsachen, eine Superman Unterhose, einen West Virginia Rucksack und eine Mütze, Geld, Deo uvm.
Dann in die Kirche. Was ich ganz süß fand war, dass die Kleinkinder Happy Birthday für Jesus gesungen haben.



Nun haben wir erst Mal Ferien bis zum 3 Januar. Gestern hatte Simone aus Deutschland ihren 16 Geburtstag und wir haben ihr eine Überraschungsparty geschmissen, das war eine Menge Spaß!

Alles Gute euch da überm Teich!

Euer Basti.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Zwischenbericht USA 4 Monate



Hallo, mein Name ist Sebastian Thalheim und ich bin nun schon 4 Monate im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA. 
Ich bin 17 geworden, in Washington gewesen, habe Cross Country gerannt, bin im Schwimm-Team, war in der Home Coming Court und Cheerleader im Powder Puff Football Game...

Beginnen wir aber von Anfang an. Der Abschied von meiner Familie ist mir nicht sehr schwer gefallen, ich bin diesem neuen Abenteuer mit offenen Armen entgegengerannt. Aufregung mit ein wenig Flauheit gemischt - ich habe es so weit geschafft. Wir sind von Berlin nach New York City über Frankfurt nach Columbus geflogen.  Nach der Landung und dem letzten unsicheren Gedanken über die erste Begegnung mit der neuen Familie; dann das freundliche: „Hello, are you Sebastian?“.
Mom und Dad. Das Auto war riesig, schien es. Wir sind essen gegangen, da Columbus ca. 2 Stunden von Parkersburg entfernt ist.
Was ich denn trinken wolle? Tee. Warmen Tee so meinte ich. Doch es ist süßer Tee und kalt. Dann habe ich erst Mal eine Strohhalmverpackung ins Gesicht gepustet bekommen... Nachdem ich mein Glas geleert hatte, bekam ich sofort ein volles Neues gereicht. Free Refill!
Dies alles war so neu für mich. Auf Knopfdruck nur noch Englisch! Alles schien größer und mehr.    
Wendy’s, Taco Bell, Pizza Place, Rax, Sonic; so viele neue Fast Food Ketten. Einfach nur großartig. Es ist sehr spannend für mich neue Ketten kennen zu lernen, da jede ihre Eigenheiten hat. Inzwischen kennen ich die meisten und weiß was ich mag und was nicht... WalMart kannte ich vom Namen her und wollte ich unbedingt sehen. Man kann alles kaufen; von Anziehsachen über Essen und Fahrrädern bis hin zu Waffen und Yogurt.

Ich fühlte mich in meiner neuen Familie sofort zu Hause. Meine zwei Gastbrüder Jesse, 15 und  John, 20 haben mich auch gut aufgenommen.  Jesse hat mich auf eine kleine Spritztour auf dem 4Wheeler mitgenommen, das ist eine Art Quad. Das war total neu für mich, auch, dass er Traktor und Auto fahren kann.    
Mein Verhalten gegenüber Deutschland hat sich nicht sehr verändert, nur dass ich nun weniger Zeit habe am Computer zu sein und natürlich Englisch spreche.

Die ersten paar Tage hatten wir keine Schule und ich bekam meinen Stundenplan; Kunst, Klavier, Kochen, Englisch und Physik. Der Schultag wird hier täglich wiederholt.    
An den ersten Schultag kann ich mich noch sehr gut erinnern; Wir sind im Auto und fahren unsere ca 1 Meile lange Auffahrt zur Straße hinunter. Dann warten wir auf den Bus. Ich bin sehr aufgeregt, ist es wirklich wie in den Filmen? Und dann biegt der gelbe Schulbus um die nächste Straßenbiegung. Hält, und wir steigen ein. Genau wie in den Filmen!

All die Klassen zu finden, war nicht einfach, aber mir wurde freundlich geholfen. Beim Lunch wusste ich nicht wo ich mich hinsetzten sollte, aber ein netter Junge aus meiner Kirche hat mir einen Platz reserviert.
Nun nach 4 Monaten liebe  ich die Schule umso mehr, da ich viele neue Freundschaften geschlossen habe. Durch den Sport und die Klassen habe ich Kontakt zu vielen Menschen und nicht nur zu ca. 30 Schülern, wie es in Deutschland der Fall war. 
Das ich ein nicht Amerikaner war haben einige sehr schnell andere gar nicht rausgefunden. Aber sobald es kund wurde: viele Fragen und Aufmerksamkeit, obwohl das erst später der Fall war. Viele fragten mich, ob ich aus England käme, wegen dem britischen Akzent... Erstaunlich viele Menschen wissen hier über Deutschland. 2. Weltkrieg usw. Auch manche können ein paar Wörter Deutsch sprechen, oder sind Teil Deutsch. Hätte ich nicht erwartet. Sobald ich auf die Frage: Woher kommst du denn? Deutschland antworte, ist die Antwort häufig: Ah mein Großvater war Deutsch oder Meine Tochter ist durch Europa gereist... Sehr spannend.

Von der Hauptstadt Berlin in das kleine Örtchen Parkersburg in West Virginia. 3 500 000 Einwohner und 31 000. Von Downtown aufs Land mit 40 Kühen, 2 Hunden und 2 Ha Land. Aber ich liebe es; Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich ein zweites Mal sieht ist sehr groß. So traf ich z.B. meinen Doktor in WalMart und er hat mich erst Mal seiner Frau und Kindern vorgestellt. Auch durch die englische Sprache in der kein Unterschied zwischen „DU“ und „SIE“, informal/formal gemacht wir, ist der Kontakt einfach einfacher. Wir haben EIN Kino und zwei Bowling-Hallen und EINE Shopping-Meile, so trifft man sich leicht.

Landschaft

Die Landschaft ist hier sehr wild. Wir haben viele Bäume. Gerade im Herbst haben sich die Blätter gefärbt, in schöne Rottöne. Der Herbst verging aber schnell, da es viel geregnet hat. Die Weite ist hier einfach überwältigend. Viel Weideland und dann die schönen Hügel. Wenn man hoch genug kommt und den Horizont sieht, bleibt mir einfach der Atem.

Leben

Wir gehen hier Mittwochs zu jungen Gemeinde, Sonntag morgens zur Jugend Schule in der Kirche und Abends in den Gottesdienst. Die Kirche ist total anders als meine Kirche in Deutschland.
Nach der Schule, helfe ich auf der Farm; Hacke, splitte Holz und füttere die Kühe.  18 bis 20 Uhr jeden Tag ist Schwimmtraining und an Samstagen haben wir Wettkämpfe, für welche wir gerne 2 Stunden mit dem Bus unterwegs sind.
Wenn ich mich mit Freunden verabrede, gehen wir entweder zur Mall oder spielen Football oder Baseball oder gehen zu einem nach Hause und schauen Filme oder Serien oder wir gehen essen oder Bowling oder ins Kino...

Go for it!

Das ich es bis hier in die USA geschafft habe, kann ich immer noch nicht wirklich fassen. Es ist, so würde ich sagen, die größte Errungenschaft, die ich soweit gemeistert habe. Lasst euch von der Idee ein Jahr von euer Familie und Freunden getrennt zu sein und der vielen Papierarbeit nicht abschrecken. Go abroad! Es wird das beste Jahr eures Lebens. Ihr werdet euch selbst in einem ganz anderen Licht sehen, ihr bekommt die Möglichkeit euch neu und frei zu entfalten, eine neue Kultur und Sprache von innen heraus kennen zu lernen, viele neue Freundschaften zu schließen und einfach ein tolles Jahr eures Lebens zu verbringen.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Menschen bedanken die mir dies ermöglicht haben. Da wäre meine Oma, welche mir die nötige Ordnung und Leidenschaft vermittelt und gab um all die Papiererei zu organisieren, meine Freunde, mein Onkel, mein Papa, meine Mama meine Lehrer, WallStreet Institute und natürlich AFS. Einfach allen die mich unterstütz haben.

Euer Sebastian Thalheim

Montag, 28. November 2011

Erster Schultag nach den Ferien

Der erste Schultag verlief wieder einmal sehr angenehm. Ich musste zwar früh aufstehen, aber daran bin ich ja hier jetzt schon gewöhnt; lange schlafen tun wir fast nie. All die Leute Wiedersehen; Wie war euer Thanksgiving? Das Klavier auch mal wieder antasten... Am Nachmittag bin ich dann zu Grandma Stellas Haus und wir haben Western angeschaut, danach hat mich Big John abgeholt, da ich um 6 pm (18 Uhr) Schwimmtraining hatte. Das war wieder sehr anstrengend, aber ich werde auch immer besser, auch wenn's nicht unbedingt mein Freestyle ist, so bin ich doch, wie mir gesagt wurde, ein recht passabler Brustschwimmer. ;)

Ein guter Tag.

Danke und euch allen eine gute Nacht.

Euer Sebastian.

Sonntag, 27. November 2011

Schmücken, Weihnachtsbummel und Party

Gestern war ein toller Tag! Morgens sind wir zu einem Frühstück mit Santa, dem Weihnachtsmann gefahren. Es war ein FUndraiser für die Marching Band unserer Schule. Habe zwei pancakes und sausage bisquite gegessen. Es gab einen roten und einen blauen Santa, letzterer war ein Freund von mir, den ich aus der Physikklasse kenne. Danach sind wir zu Grandma Stellas Haus gefahren und haben es mit Lichterketten und Kränzen geschmückt, nun sieht es sehr schön aus.
Meine Liason, Candy (sie ist für mich zuständig falls ich Probleme habe) hat mich dann abgeholt, da wir uns recht lange nicht mehr gesehen hatten. Wir sind dann Weihnachtsbummeln gegangen und ich habe neue Schuhe gekauft. Abends hatten wir dann noch eine Art nach Thanksgiving-Treffen bei Chase, der Ali von Boliviens Gastbruder ist. Es gab viel zu Essen und wir haben Spiele gespielt und Football und Hockey geschaut. Später bin ich dann noch in den Whirlpool gehopst. Toll!!

Alles in Allem ein sehr schöner Tag!



Hoffe, dass es euch allen gut geht und ihr mich nicht zu sehr vermisst.

Der Sebastian aus den USA!


Freitag, 25. November 2011

Swim meet und Picture of the Day

Werde demnächst über den Geburtstag schrieben. Heute hatten wir einen Schwimmwettkampf in der Marshall University in Hunington. Die Jungs sind 1. Platz und die Mädchen 4. aus 13 Teams geworden. Gesamt 2. Platz... Ich bin die 50 Yard (46m) und die 100 Yard (96m) in 37s und 1.38 s geschwommen, für mich nicht gerade schlecht...

Hier noch das Bild des Tages:

Montag, 17. Oktober 2011

Washington DC und Baltimore

Sa 1.10.2011 – Mo 3.10.2011

Samstag bin ich um 6:20 Uhr aufgestanden. Dann sind wir zu der AFS Verantwortlichen Stassa und ihrem Man Jay gefahren und von da mit den anderen Austauschülern 6 Stunden Richtung Hauptstadt; Washington DC!

Beim Hotel angekommen, so gut wie keine Zeit gehabt. Gleich weiter mit der Metro das Weiße Haus und Capitol besichtigen. Wir hatten eine Führung durch das Capitol; war sehr interessant.



Abends sind wir dann noch schwimmen im Pool vom Hotel gegangen. Das war großer Spaß. Neben dem Pool war noch ein Sportraum. Da habe ich noch ein wenig trainiert mit Tomoki aus Tokio, ein sehr netter Junge...   Ich war sehr müde, aber es war sehr gut.
Sonntage früh aufstehen, haben viel vor. Viele Museen waren zu besichtigen. Air & Space Museum, Naturkundemuseum und das Vietnam Monument, das war eine Mauer mit allen ca. 53 000 Namen der gefallen Soldaten. Sehr beeindruckend. Abends sind wir dann noch in ein sehr tolles Theater gegangen, welches im Kennedy Center stattfand.  Es spielte in einem Friseursaloon. Seriöser Weise wird eine Pianistin ein Stockwerk höher ermordet und nun muss die Polizei ermitteln, wer der Täter ist. Und da kommen wir, das Publikum ins Spielt und müssen helfen, das Geschehen auf der Bühne zu rekonstruieren, um schlussendlich den Mörder zu stellen. Es war sehr toll!
Montag mussten wir um 7:00 Uhr aufstehen. Sind dann nach Baltimore zum Aquarium gefahren. Das war sehr toll, haben viele schöne Fische gesehen. 



Sind auch zu einer Delphine Show und in ein 4D Kino gegangen, in dem es sogar geschneit hat... 



Danach in ein Restaurant genannt „Dicks“, das war lustig, da die Bedienung etwas prüde war und mit einem gespaßt hat. Das aber mit Absicht. Wir alle haben einen Papierhut bekommen, auf dem etwas lustiges geschrieben stand... 



Dann 6 Stunden Busfahrt, welche auch gut war...




Allem in allem war es ein sehr interessantes und schönes Wochenende, danke an alle die es mir möglich gemacht haben.
An dieser Stelle möchte ich auch noch ein Mal dem WallStreet Institute danken, für all die Unterstützung, ohne die ich nicht einen so guten Start hätte haben können.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Home Coming Week

Nach langer Pause mal wieder ein Post!

Viel ist passiert und die Zeit fliegt... Nun bin ich schon zwei Monate in den Staaten.

Letzte Woche war home coming week, das ist wie eine Mottowoche.

Montag war Movie - Day. Ich habe mich als Elvis Presley verkleidet. Das Kostüm hatten wir zu Hause, als Halloween Verkleidung.


Dienstag war Western Day. Ich habe mich einfach als Cowboy verkleidet.

Mittwoch war Camo Day. Das heißt so viel wie Militär bzw. deren Muster.

Mittwoch war auch das Powderpuff Football Spiel, in welchem ich ein Cheerleader war...


Donnerstag dann 80er Day. Ich wusste icht genau, wie ich mich anziehen sollte... Habe einfach ein wenig recherchiert und versucht, das Beste draus zu machen...


Donnerstag war auch die home Coming Parade. Da ich in die Home Coming court gewählt wurde, war ich mit mit meiner Partnerin in einem Auto wir haben gewunken und Süßigkeiten geworfen. Das war toll. Dann habe ich noch eine kurze Ansprache machen können, da sie nach Repräsentanten von Clubs oder Sportarten haben wollten und ich ja Renne. War komisch zu so vielen Leuten zu sprechen, aber ich denke, ich habe es gut gemeistert.

 Freitag dann Spirit Day. In Schulfarben. Abends dann das Homecoming Football Spiel. Während der Halbzeitpause, ist dann die Homecoming Court aufs Feld gelaufen. Ich mit Megan, meiner Partnerin, Debby und Merans Onkel sind wir über das Feld gelaufen, unsere Namen und Eltern wurden angesagt und für mich sogar meine Deutschen und Amerikanischen.  Es war eine Ehre für mich die Schule vertreten zu können.


Danach noch der home coming Tanz. Das war auch sehr interessant und hat Spaß gemacht.

Soweit letzte Woche, versuche so schnell wie möglich den Washington Dc Bericht fertigzustellen.
Hoffe euch Allen geht es sehr gut. Mir geht's auf jeden Fall sehr gut. Heute hatten wir keine Schule. Ich habe geholfen, Feuerholz zu spalten, das war anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht.

Bis dann!

Euer Basti.

Sonntag, 11. September 2011

Tagesablauf

Nun versuche ich mal ein wenig ausführlicher über mein Leben hier in den Staaten zu berichten.
Nun ist die zweite Schulwoche schon um. Mein normaler Schultag sieht wie folgt aus:

6:40 Uhr werde ich von Mom oder Dad geweckt.
6:45 Uhr aufstehen und duschen.
7:00 Uhr Frühstück Cornflakes mit Milch (sehr süß)
7:17 Uhr Dad fährt mich und Jesse zur Straße
7:25 Uhr der Schulbus sammelt uns ein
7:50 Uhr Ankunft in der Schule

8:00 Uhr Art 1:  Am Anfang der Stunde spricht der Schulleiter über wichtige Ereignisse und Termine dann stehen wir auf drehen uns Richtung Flagge und sprechen etwas über Amerika. Dann setzten wir uns und die Stunde beginnt.
Bis jetzt mussten wir ein Namenszelt bemalen und jetzt gerade arbeiten wir an einem Portfolie mit unserem Namen und einem gestalteten Hintergrund.

8:50 Uhr Piano: Wir sind nur 4 Schüler, 2 haben noch nie Klavier gespielt und 1 schon 1 oder 2 Jahre. Ich darf am Flügel üben und spiele Chopin. Das  ist immer sehr schön, da ich einfach 45 Minuten in der Schule habe in denen ich Klavier spielen kann...

9:45 Uhr Foot & Nutrition: Die ersten zwei Wochen waren eher langweilig, da wir viel über Fette, Zucker, Kohlehydrate, Ernährung, Nahrung... gelernt haben. Am Freitag haben wir Schokoladenkeckse gebacken, dass hat Spaß gemacht und schmeckte auch sehr gut.

11:20 Uhr Englisch 11: Wir behandeln z.Z. frühe amerikanische Literatur. Es ist nicht so spannend, da wir auch viel auswendig lernen müssen, aber die leute in der Klasse sind ganz nett.

12:05 Uhr haben wir eine kurze Pause für Toilette und Trinken.

12:10 weiter geht’s mit Englisch...

13:00 Uhr Lunch, dazu gehe ich in die Cafeteria und stelle mich an. Dort gibt es eine Art Buffet es gibt jeden tag etwas anderes: Hamburger, Pizza, Chicken Burger, Spagetti und Gemüse, Milch und Äpfel... Es ist nicht hervorragend, aber man kann es essen.

13:30 Uhr wird gepfeift und ich mache mich auf zu meinem letzten Block.

13:45 Uhr Physic Honor: Das ist eine meiner Lieblings Klassen.  Die ersten 15 Minuten haben wir um etwas zu lesen, dass ist ein Projekt der Schule, um die Leistung der Schüler zu steigern.
Der Lehrer ist sehr nett und wir machen viele praktische Versuche. Wir sind eine Kletterwand hinauf geklettert und habe die Zeit und die Höhe gemessen und somit unsere Pferdestärke errechnet, wir haben Volleyball gespielt und mussten einen Aufsatz über Physik des Volleyballs schreiben, wir haben Kickball gespielt, dass ist wie Baseball, nur dass der Ball gerollt anstatt geworfen wird. Außerdem habe ich gelernt, wie man einen Football wirft.

15:25 Uhr ist die Schule zu Ende.

16:00 Uhr habe ich Cross Country Training. Der Ort ist immer unterschiedlich, manchmal in einem Park, einfach auf Straßen oder in einem Wald. Demnächst werden wir hier bei meinem Haus renne, da wir einen 5.1 Meilen langen Rundlauf hinter dem Haus haben mit Hügeln und flachen Strecken, perfekt zum trainieren.
Am Anfang dehnen wir uns. Dann geht’s los. Long Run, intermediate Run oder Recovery Run. Die Läufe unterscheiden sich in Tempo und Länge.  Die länge variiert zwischen 3 und 7 Meilen. Die Temperatur in den letzten Wochen war zwischen 25 und 30 °C also sehr warm.  Es ist hart aber genau deswegen mag ich es, die leute im Team sind auch sehr nett.
Samstags haben wir meist ein Race also ein Rennen.   

Training ist um 17:00 – 17:30 Uhr zu Ende. Dann holt mich meist Dad ab. Zu Hause angekommen mache ich meist Hausaufgaben und dann essen wir irgendwann.
Abends schauen wir manchmal einen Film oder einfach nur Fern.
Gegen 10:30 Uhr gehen wir ins Bett. Ich bin auch immer sehr müde. Vorm ins Bett gehen schreibe ich immer noch eine kurze Zusammenfassung des Tages in mein Tagebuch.  

Dann schlafe ich voller Vorfreude auf den nächsten Tag ein...

Montag, 22. August 2011

1. Tag in der Schule

Heute war der erste Tag in der neuen Schule. 6:30 aufstehen. 7:15 los 7:26 kam der Bus. Ein schöner gelber Schulbus.

Alle waren sehr nett, wir hatten in der ersten viertel Stunde eine kurze Einführung. In dieser Klasse, werden wir uns jetzt einmal in der Woche treffen und Probleme oder andere organisatorische Dinge besprechen.
In den Klassen wurde recht schnell bekannt, dass ich ein Austauschschüler bin.

Es war ein toller Tag. Dann hatten wir noch Cross Country Training. Das war anstrengend aber schön.

Weiteres und detaillierteres hoffentlich demnächst. Dann kann ich auch mal ein paar Bilder hochladen....

Gruß Basti

Donnerstag, 18. August 2011

Sonntag 14.08.2011 - Donnerstag 18.08.2011

So werde hier mal ein wenig zusammenfassen dauert mir sonst zu lange.

Sonntag waren wir in der Kirche, das war ganz interessant. Erst eine halbe Stunde singen und beten, dann eine Art Unterricht für eine halbe Stunde.
Dann hatten wir unser Arrival Camp. Anschließend eine Pool Party, bei der ich die anderen Exchange Students von der Region kennen lernte.

Montag sind wir zu Wallmart gefahren. Das ist wirklich ein großer Laden und man kann sogar sein Auto reparieren lassen...
Abends haben wir noch Feuerholz zu einem Restaurant gefahren. Als wir es anfingen zu entladen, begann es zu regnen und wir haben das Holz in strömendem Regen abgeladen. Das war lustig.

Dienstag waren wir shoppen. In vielen verscheiden Läden es gibt hier so eine Einkaufsmeile. Schuhe, Hosen und T-Shirts...
Dann waren wir essen, Chicken...

Mittwoch wurde ich geimpft. Ich musste dafür früh aufstehen. Nach dem Impfen sind wir zu einem anderen Arzt gefahren, um mich für den Sport checken zu lassen. Wir haben natürlich das wichtige Dokument, dass wir von der Schule bekommen haben zu Hause vergessen. Mussten dann nochmals in die Schule fahren und ein neues holen, dann ab zum Arzt. Dieser war sehr nett und hat uns das Formular und den Test umsonst gegeben, da John ihn kannte. Abends war Youth Meeting, das war auch schön, wir haben Scrabble gespielt.

Heute war ein sehr schöner Tag.
Vor allem hat mir das Cross Country Training gefallen. Ich bin zwar nur eine knappe Meile gerannt, aber es hat viel Spaß gemacht und ich habe sehr nette Leute kennen gelernt.

_____

Tut mir Leid, dass ich nicht so der tolle und lange Schreiber bin, aber ich bin einfach zu faul und habe auch nicht so das Händchen dafür... ;)

Alles Gute euch

Sebastian.  

Samstag 13.08.2011

Heute morgen sind wir zu einer Auktion gefahren. Wir mussten schon um 7 Uhr aufstehen, aber es hat sich gelohnt. Wir haben einen '77 Ford ersteigert. Nachmittags waren wir dann noch bei einem Mann und haben zwei 4wheeler, das ist eine Art Quad, gekauft.

Abends waren viele von der Familie da, es gab Hot Dogs, Hamburger, Salate und tollen Nachtisch. Nach dem Essen haben wir noch eine Tour mit den 4 wheelern gemacht. Das war wirklich toll.

Mittwoch, 17. August 2011

Freitag 12.08.2011

Die erste Nacht in meinem neuen zu Hause ist schon vorbei. Ich stehe auf, es ist ca. um 9:00 Uhr. Ich konnte leider nicht länger schlafen, da ich so aufgeregt bin.

Jesse sitzt schon am Frühstückstisch. Debra, John und John sind nicht da.

Nach einem kurzem Frühstück, nimmt mich Jesse auf einem 4Wheeler mit und zeigt mir die Gegend. Das ist ein Spaß und es sieht hier wirklich schön aus. Überall sind Wald und Hügel, die Luft ist frisch.

Um 2 Uhr sind wir dann in die Schule gegangen. Wir mussten bestimmt 45 Minuten warten, aber dann war  es endlich soweit. Eine nette Frau fragt ich, was ich denn gerne nehmen würde. Ich sagte, Klavier, Kunst und vielleicht Mathe.
Ich kann 8 Kurse in 2 Semestern besuchen. Nachdem mich ein Mathelehrer gefragt hat was ich denn alles schon könne und mir ein paar Formeln gezeigt hat, bin ich nun im Berechnungs-Kurs.

Meine anderen Fächer sind:

Kunst, Klavier, Psychologie, Kochen, Rechnen, Geschichte, Englisch, Physik

Ich denke, dass ist ein sehr guter Stundenplan. Den Sport muss ich noch auswählen, werde aber wahrscheinlich Cross Country also Rennen nehmen.

Nachmittags haben wir dann noch einen Friedhof gemäht. Ich habe es mit so einem Handrasenmäher gemacht, das war schön. Dann mussten wir noch die abgeschnittenen Bäume wegschaffen.

Abends war ich sehr müde.

So alles Gute euch und bis demnächst.

PS: Sorry wegen dem Zeitformenwechsel, aber ich weiß nicht genau in welcher ich schreiben soll... :D


Dienstag, 16. August 2011

Ankunft

Am 11.08.2011 war es dann auch schon soweit.

3:15 Uhr klingelt der Wecker, anziehen, frühstücken und los. Koffer und Taschen im Auto, los zum Flughafen.

Der Abschied war für mich nicht so dramatisch, ich denke ich habe es noch nicht ganz realisiert was alles auf mich zu kommt und, dass ich meine Familie für ein knappes Jahr nicht mehr sehn werde.

Auf nach Frankfurt um 6:05 Uhr hebt der Flieger aus Tegel ab. Nach knapp 1 Stunde: Landung auf dem Frankfurter Flughafen.

Wir steigen aus und niemand ist da. Niemandem ist ganz genau klar, wo wir hin müssen. Die Suche geht los und die Zeit 1 h Stunde bis zum Abflug nach NYC vergeht viel zu schnell.
Doch endlich haben wir es geschafft und sitzen im Flugzeug.

8,5 Stunden Flug. Wir wurden relativ gut versorgt und hatten jeweils einen kleinen Bildschirm vor uns, auf dem wir uns Filme aussuchen konnten, die wir anschauen wollten.

Dann endlich in NYC, was für ein Gefühl der helle Wahnsinn! Ich habe es geschafft, ich bin in den United States of America!

Weiter nach Columbus, so erfahre ich muss ich fliegen. Dazu müssen wir zu einem anderem Airport gebracht werden. Das Gepäck kostet noch mal 25 $ und bei der Kontrolle musste ich sogar meine Schuhe ausziehen.  Dann hieß es warten, eineinhalb Stunde, aber ich war nicht allein, noch 3 weitere AFS'er flogen mit mir. Der Flieger Kahm auch noch zu spät.

Dann im Flugzeug, die Aufregung stieg bei allen, wie wird wohl der erste Kontakt mit den Gasteltern sein? Was soll ich sagen? Soll ich sie umarmen? Wir landen. Sachen nehmen und auf geht's. Erstmal aufs Klo und dann suchen wir unser Gepäck. Wir kommen durch einen Gang und am Ende standen schon sie Gasteltern.

John, Debra und Jackie, ein lustiges Mädchen, waren dort und haben mich herzlichst in empfang genommen. Es war sehr herzlich und ich fühlte mich gleich sehr wohl. Dann ging's ab zum Gepäck.

Auf dem Weg nach Hause, hielten wir noch zum Essen. Leider bekam ich fast nichts runter.
Nun war es schon dunkel, als wir der neuen Heimat näher kamen. Doch die Luftballons und Begrüßungsplakate konnte ich noch erkennten. Dann bin ich um kurz nach 10 Uhr ins Bett und war somit fast 30 Stunden wach.

Die erste Nacht konnte ich nicht so gut schlafen, da ich so aufgeregt war.

________________

Morgen geht's weiter, bis ich euch alle wieder auf den aktuellen Stand gebracht habe. Habe gerade erst das Internet hier auf dem Laptop zum laufen bekommen...

Was ich euch sagen kann, ist, dass ich sehr froh bin hier zu sein und ich fast keine Zeit habe viel zu schreiben, aber ich werde mein Bestes tun euch soviel mit zuteilen wie ich nur kann...

Alles Gute euer Basti.

Dienstag, 2. August 2011

Abreisedaten

Nach vielem Hin und Her; Mails und diversen Telefonaten stehen nun meine Abreisedaten bereit:

11. August
6:05 Uhr ab Tegel
8:30 Uhr ab Frankfurt  
10:55 Uhr Ortszeit Ankunft New York City (JFK)

Ich freue mich schon riesig. Zwar weiß ich noch nicht genau, wie ich vom JFK nach Parkersburg komme, sind ja immerhin ca. 800 Kilometer, aber das werde ich bestimmt noch erfahren. 

Bis dahin alles Gute!

Euer Sebastian. 

PS: In Parkersburg sind es -6 Stunden zu unserer Zeit.

Montag, 25. Juli 2011

Konsulat und Kontakt

Heute war ein wichtiger Tag, der mich und Amerika um viele Meilen näher gebracht hat. 

Um 9:07 Uhr, nachdem mein Gesicht in Wasser getaucht, die Zähne geputzt, die Haare gekämmt, der Magen mit einer Schüssel Müsli gesättigt und alle Dokumente doppelt und dreifach gecheckt waren, ging ich los auf den großen weiten Weg zum US-Konsulat in der Clayallee 170. 

Nach einer Stunde Fahrt, ging ich mit einem doch flauen Gefühl im Magen, von der Bushaltestelle Hüttenweg auf die suche nach dem Konsulat. 
Natürlich erst in die falsche Richtung... Aber nun begrüßt mich ein Polizist und fragt mich, was ich denn hier wolle. -;- Dann Zettel lesen, Informationen erfassen, Dokumente checken und zurechtlegen - gleich zum Sicherheitscheck - "Bitte den Reisepass und die Uhrzeit für Ihren Termin..." - "Jacken, Schlüssel, Uhren, Hosentaschen hier reinlegen bitte" [...] Und ich bin drinnen - Roten Schildern ist zu folgen - Tür auf - "Hier entlang, bitte!"  - Ich soll meine Dokumente sortieren; dann zu Schalter 1 - Im Reisepass sind Bild, Dokumente und Rücksende-Umschlag. - Unterhaltung mit einem Mädchen, dass nach Kalifornien fliegt... 

- Ich bin dran - 

"Das Passfoto ist zu alt" [...] "Oben ist ein Fotoautomat." - [Im Fotoautomaten]: Er nimmt 6 € nur passend - Ich habe nur einen 10 €-Schein - Also runter "Hat wer Wechselgeld?" "Ich habe nur 9,50 €" "Ok" "Hat wer noch zwei ein €-Stücken?" "Ja ich!" "Danke" - Wieder rauf - Klick [...] Fotos nehmen - runter gehen -Bild abgeben - "Bitte nehmen sie Platz"

[warten][unterhalten] 

"Sebäistien Thäilheym Schälter 7"

Fingerabdrücke, kurze Unterhaltung - "Ihr Visum ist genehmigt!"

Geschafft! War halb so schlimm und ich hatte viel zu viele Dokumente bei mir; Sie wollten nichts zusätzliches sehen. 

Dann hatte ich heute noch E-mail Kontakt mit Jesse, meinem Gastbruder und wir haben auch geskyped. Alles klingt sehr interessant und spannende. Ich freue mich in knapp 17 Tagen in den United States of America zu sein!
Näheres, wenn ich da bin, sonst sind alles nur Spekulationen. 

Langsam wird´s ernst, aber ich bin sicher, dass es ein fantastisches Jahr werden wird. 

Euer Sebastian.  

Samstag, 23. Juli 2011

Gastfamilie

Hallo!

Bin nun aus meiner langen Abwesenheit und dem Urlaub wieder zurück. Was mich erwartete war ein Brief mit genauen Informationen über meine Gastfamilie. Noch detailliertere Informationen waren per E-Mail gekommen.

Ich werde mein Jahr voraussichtlich in Parkersburg, West Virginia bei der Familie Lemon verbringen. Mit zwei Brüdern - 19 und 15 Jahre alt - 40 Kühen und 3 Hunden.
Meine Schule hat 1.600 Schüler und Parkersburg ca. 31000 Einwohner. Näheres demnächst...



Am Montag werde ich ins US-Konsulat hier in Berlin gehen - 10:30 Uhr ist mein Termin.

Bin noch etwas müde von all den Reisen und dem Trubel, aber es war eine schöne Zeit und ich freue mich riesig auf die USA.

Bis dann Euer

Sebastian.

Sonntag, 3. Juli 2011

Wieder zurück von der Vorbereitung!

Hallo!

Nach langer Bus- und Bahnfahrt bin ich nun wieder zurück vom doch anstrengenden Wochenende.

Freitag war eigentlich nur Kennenlernen und natürlich konnten wir auch schon Fragen stellen. Alle "Betreuer" waren auch schon mit AFS in den USA und haben somit viel Ahnung und wissen was wir durchmachen bzw. was für Probleme wir vielleicht haben.

Samstag hatten wir dann volles Programm. Wir wurden über so gut wie alle Themen informiert die bzgl. der USA in Betracht kommen und noch über viele Dinge mehr.
Themen waren z.B.: Familie, Schule, Sexualität...

Es wurden nicht nur Gespräche geführt, sondern auch interessante Methoden, wie z.B. Fallbeispiele und Rollenspiele durchgeführt.

Abends haben wir dann noch eine musikalische Aufführung von einem ehemaligen amerikanischen Austauschschüler, der z.Z. wieder in Deutschland ist, dargeboten bekommen. Es war sehr schön.

Alles im Allem war die Vorbereitung sehr gut, wenn auch anstrengend. Ich habe viele Fragen beantwortet bekommen und interessanten Erfahrungsberichten lauschen können.
Ich kann es kaum erwarten, in die USA zu starten.

Der Visums-Termin wird am 25.07 um 10:30 Uhr stattfinden und hoffentlich habe ich alle wichtigen Dokumente beisammen.

Bis dahin euch allen viel Spaß und schöne Ferien bzw. einen schönen Start in die neue Woche.

Euer Basti.

Freitag, 1. Juli 2011

Länderspezifische Vorbereitung

Hi!

Gleich geht's los zur VB nach Burg. Dort werde ich die anderen 43 Leute die in die USA fahren werden kennen lernen. 

Wir hatten schon eine ein wöchige allgemeine Vorbereitung. Die war auch schon total cool, wir haben viele Spiele bzw. "Methoden" gemacht, viel besprochen und gegessen. ;)

Hoffentlich... nein ganz bestimmt wird diese VB sehr toll. Ich weiß nicht genau, was auf mich zukommt, aber ich werde euch auf jeden Fall Bericht erstatten. Am Sonntag komm ich wieder dann gibt's Updates. 

Alles Gute 

Basti.

PS: Der Termin der Abreise kommt immer näher... 

Einführung

Ich werde mit AFS ab August für 1 Jahr in die USA fahren!

Dieser Blog soll euch alle auf dem Laufenden halten, wie's mir geht und was ich so mache.

Alles Gute

Basti.

Youtube: http://www.youtube.com/user/SebastianThalheim