Nun ist es vorbei! 10 1/2 Monate wie im Flüge vergangen. Ich kann es noch gar nicht fassen. Dieses Jahr war einfach der helle Wahnsinn. Ich habe so viele großartig Sachen erlebt, so viele fantastische Menschen kennen gelernt, wurde mit so viel Liebe behandelt, habe atemberaubendes Erlebt...
Diese letzten zwei Wochen, waren mit die schönsten, aber auch die traurigsten. Wenn ich mich mit meinen Freunden traf und bei jeder Verabschiedung dass "Wenn wir uns nicht mehr sehen, bevor ich gehe" ein herzog, wenn ich die Glühwürmchen das letzte mal aufblinken sehe, das letzte Mal mit dem 4 Wheeler durchs Gelände fahre, das letzte Mal nun bald ins Bett falle, müde vom Tag...
Dieses Jahr hat mich vieles gelehrt. Zu lieben, und zu ertragen, aufzustehen wenn man schon sieben mal gefallen ist, zu vertrauen und zu vergeben. Ich habe gelernt, was es bedeutet getrennt von Familie und Freunden zu sein, auf sich allein gestellt, zu finden wer man ist und was man glaubt zu sein.
Amerika ist Teil meines Lebens geworden und das wird es auch immer bleiben. Ich freue mich in mein Leben in Berlin zurück zukommen, wieder einzusteigen. Die Welt ein paar Gänge hoch zuschalten, aufs Gaspedal zu treten.
Ich werde am Dienstag 16:35 Uhr in Tegel ankommen, nachdem ich von NYC nach Frankfurt und von dort nach Berlin aufbrechen werde.
Dat Leben, mein Freund, dat Leben. Heut ist nicht alle Tage ich komm wieder keine Frage!!
Euer Basti!
Sonntag, 24. Juni 2012
Donnerstag, 7. Juni 2012
Graduation - Abschluss
Die erste Woche nachdem die Schule aus war, hatten wir Montag morgen eine Probe für die Abschlusszeremonie Mittwoch Abend. Montag Abend gab's noch eine besondere Ansprache für die Seniors, zwölft-klässler. Am Dienstag wieder morgens hin und all die Stipendien wurden vergeben. Am Mittwoch Morgens einen komplett Durchlauf. Am Abend war es dann soweit! In voller Tracht, ja mit dem lustigen viereckigen Hut und der Robe, in die Schule und auf den uns zugewiesenen Stuhl gesetzt. Jeder Schüler wurde einzeln aufgerufen und das hat ewig gedauert. Es wurde geklatscht für manche mehr für manche weniger. Aber nun endlich Sebastian Thalheim. Stolz und mit erhobenem Kopf schreitet er dem Schuleiter entgegen, bekommt das Diploma überreicht, schüttelt die Hand, wird darauf hingewiesen, dass es nur ein simpler Lauf und kein Zirkus ist, und begibt sich zurück auf den Weg zu seinem Platz, er scheint äußerst erfüllt und fröhlich. Er kann immer noch nicht fassen, dass dieses Jahr in den Vereinigten Staaten auf dem schnellsten Weg zu Ende sein wird. So viel hat er erlebt, so viele großartige Menschen getroffen, so viele atemberaubende Erlebnisse gehabt, so viel über sich selbst erfahren. Gerade nimmt die Freude des Moments über, das Grübeln setzt erst einmal aus...
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